BAUER THEO – Der Landwirt mit Herz und Visionen

Geboren 1956, in Duisburg-Huckingen, auf dem elterlichen Hof in der „Rheinbieg“, ist Theo Bieger der Älteste von drei Söhnen. Ende der 50er Jahre siedelte die Familie von Duisburg auf den Zweitbetrieb Burg Enzen mit dem Zehnthof Krewelshof/Eifel um. Hier wohnt BAUER THEO auch heute noch mit seiner Frau, seinen drei Kindern und seinem Hund Jacky.

Übernommen hat BAUER THEO den elterlichen Bauernhof Burg Enzen in den 90er Jahren. Für ihn war bald klar, dass Fleischvieh, Eierproduktion und Weizen keine Zukunft mehr bieten. Das trockene und sonnenreiche Gebiet in Enzen nutzt er lieber für den Gemüse- und Obstanbau: Spargel, Erdbeeren, Kirschen, Pflaumen und Zwetschgen, Birnen und Äpfel, sowie Kürbisse und Weihnachtsbäume.

Im Jahr 2000 kamen die Milchziegen und die Käserei mit dem Krewelshof Köln/Lohmar hinzu. 2014 eröffnete der Krewelshof Eifel.

Sein neuestes Projekt ist die Qualitätssicherung der Anbaumethoden, Mengenerfassungen von Ernte und Abfall, sowie die Verbesserung der betrieblichen Abläufe, sowie täglich kleine Projekte zur Nachhaltigkeit und zum Schutz der Umwelt durchzuführen.

Trotz des Studiums der Agrarwissenschaften sieht er sich einfach nur als BAUER THEO. Er ist stolz auf seinen Anbau, und die ständige Verbesserung der Qualität. Am liebsten läuft er in seinen Plantagen rum, wo ihm immer die besten Ideen kommen.

„Der Krewelshof ist wie ein Kind von mir, und ich freue mich, immer wieder ein Schwätzchen mit meinen Kunden zu halten“ so BAUER THEO.

Seit August 2018 gibt es nun auch eine Video-Serie BAUER THEO in unserem YouTube Kanal. Schauen Sie sich die Videoreihe über BAUER THEO an. Hier erfahren Sie u.a. woher der Name Krewelshof stammt, warum BAUER THEO seinen Kürbis so sehr liebt, was seine Visionen sind und noch viele weitere spannende Geschichten über und mit BAUER THEO.

Da mir unsere Kundenzufriedenheit sehr am Herzen liegt, werde ich ab hier auf dieser Seite ihre Fragen beantworten!Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns gerne über unsere Facebook-Seite oder per Email an online(at)krewelshof.de.

Hier finden Sie die ersten Fragen und Antworten.

Wie waren die Erntemengen 2014?

Insgesamt hatten wir eine schlechte Erntemenge, dafür aber eine super Qualität. Manche Früchte waren schlechter als sonst, manche besser.

Wichtiger als die Menge ist für mich immer die QUALITÄT, der Geschmack, und natürlich auch die Lagerfähigkeit = Früchtegesundheit.

Im Ausschnitt: Mitte März konnten wir mit einem super Start in die Spargelernte (neuer zeitlicher Rekord) starten, jedoch lief de Saison zum Ende hin (Juni) nicht mehr gut.

Die Erdbeeren im April konnten wir leider nicht alle ernten, da der Behang einfach zu und dann kam leider die Regensaison…Unsere Kartoffelnernte war beständig gut – wie immer 🙂

Leider war der Apfelertrag sehr schwach dieses Jahr (Frost im Mai – ich hatte die Frostschutzberegnung angestellt, aber trotzdem gingen viele Blüten verloren) , dafür lieferten unsere Bäume aber besten Geschmack (wie immer- die Eifel hat mehr Sonnenstunden) und eine optimale Fruchtgröße.

Der Hagel hat dann nochmals einige Tonnen Fehlertrag gebracht, besonders beim leckeren Rubinette u. Wellant, dafür sind diese mit “versaftet” worden – zur Freude aller Saft-Genießer. Dieser Saft ist auch schon ausverkauft.

Unsere Birnen waren in der Blüte leider schon erfroren und unsere Herzkirschenernte war schlechter als im Vorjahr.

Zwetschgen jedes Jahr sehr unterschiedlich: ein Jahr gut, ein Jahr schlecht…
Dieses Jahr war sehr gut, und wir haben viel Zwetschenkraut eingekocht.

Kürbisse ernteten wir dieses Jahr zu spät, da das dunkle Frühjahr die Pflanzen verzögert hatte, und so hatten wir ein wenig Stress, die Kürbis-Pyramide Ende August aufzubauen und schön bunt mit vielen Sorten zu belegen. Das Resultat konnte sich wieder sehen lassen.Die Erntemenge und Früchte-Gesundheit war dann aber noch besser als im Vorjahr.

Zu guter Letzt gab es noch unsere Weihnachtsbäume. Diese wachsen über viele Jahre, ich selber und unsere Kunden waren  wieder mal sehr zufrieden mit der Qualität – was will ich mehr?

Ihr Bauer Theo

Was war die bisher verrückteste Kostümierung an Karneval von Ihnen?
Verrückteste Karnevalskostümierung :… Oh die ist schön lang her. Heute bin ich am liebsten Clown, da fühle ich mich wohl. Viele Grüße Bauer Theo

Waren Sie jemals Karnevalsprinz der Stadt…?

Ich bin und bleibe ein Bauer!
Obwohl ich als Rheinländer ein großer Fan der 5. Jahreszeit mit seinen kölschen Liedern, Schunkeln, Umzügen und den Karnevalssitzungen bin, aber als Prinz würde ich mich einfach nicht wohlfühlen. Überdies würde der Betrieb dies nicht zulassen 🙂

Ps: Übrigens hat unser Eifeldorf Enzen auch eine tolle Karnevalssitzung, die über die Stadtgrenzen bekannt ist !

Bauer Theo – wie haben die Ziegen die Zeitumstellung vertragen?

Sehr gut! Beim Übergang vom Winter- auf Sommerzeit freut sie sich, da dies für sie die 1 Stunde früher Melken bedeutet und das heißt für die Ziege 1 Stunde früher Futter – und das ist ihr das Wichtigste. Futter gut = alles gut !!

Umgekehrt im Herbst. Hier wartet sie und ist unruhig. Aber da wenden wir einen kleinen Trick an: 2 Wochen vor der Zeitumstellung ändern wir das Intervall alle paar Tage um eine Viertelstunde, damit sie die Zeitumstellung nicht bemerkt 🙂 Es ist nicht leicht unsere Ziegen auszutricksen. Sie sind sehr schlau und lernen schnell. Zum Beispiel haben wir kürzlich die Wege zum Melkstand verändert, beim 2. Mal wussten sie schon, wohin sie abbiegen sollen.

Hallo Bauer Theo, sind Eure Kartoffeln eigentlich gegen Keimaustrieb behandelt ?

Nein, wir setzen keinerlei Behandlung gegen den Keimaustrieb ein! Bestäubungsmittel oder gar Gase zum Haltbarmachen sind gar nicht notwendig. Wir bedienen uns viel “härteren” Geschützen – der Natur. In kalten Nächten wird kräftig Luft durchgepustet, um die Kartoffeln noch weiter zu stabilisieren – dies hält die Schale gesund, was wiederum die Kartoffeln vor Fäulnis schützt.